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Startseite > Informationen > Schnarchen und Apnoen > SomnoGuard - Gegen Schnarchen und Schlafapnoe

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SomnoGuard AP - Gebrauchsanleitung

Funktionsprinzip

SomnoGuard AP vermag den Unterkiefer stufenlos im Bereich von 0 bis ca. 12 mm nach vorne zu verschieben, wobei während des Tragens gleichzeitig auch eine beschränkte Seitwärtsbewegung des Unterkiefers möglich ist. Abhängig vom Ausmaß des eingestellten Unterkiefervorschubs sind die Atemwege weiter geöffnet, so dass Sie freier atmen können, ohne zu schnarchen. Ebenso werden bei obstruktiver Schlafapnoe die Atempausen reduziert. Mit SomnoGuard AP können Sie problemlos auch durch den Mund atmen, z.B. wenn infolge einer Erkältung die Nase verstopft ist.

Packungsinhalt

SomnoGuard AP : zweiteilige Schiene, Aufbewahrungsdose, Gebrauchsanleitung, 3 Justierschrauben (12, 16 und 20 mm), Schraubenzieher.

Anpassung

  1. Das Teil mit der nach vorne offenen Führung ("C-Schiene") für den Schraubenkopf kennzeichnet das Schienenteil für den Oberkiefer ("Oberteil"), dasjenige  mit dem Schraubengewinde entsprechend das Schiententeil für den Unterkiefer ("Unterteil").
  2. In ein Gefäß mit einem Durchmesser von ca. 10 cm oder größer kochendes Wasser bis zu einer Füllhöhe von etwa 7 cm einfüllen. Zur Anpassung zunächst das Oberteil der Schiene im heißen Wasserbad 3 bis 3½ Min. erhitzen, wobei das thermoplastische Füllmaterial glasig wird und zur Wasseroberfläche aufsteigt.
  3. Mit einem Löffel Oberteil aus Wasserbad herausnehmen und 15 Sekunden abkühlen lassen. Mit den Fingern fühlen, ob das Füllmaterial den Patienten nicht mehr verbrennen kann, andererseits aber noch plastisch ist.
  4. Führen Sie die Anpassung selbst durch, sollten Sie die Schritte 5 und 7 am besten mit Hilfe eines Spiegels vornehmen.
  5. Zuerst das Oberteil an den Oberkiefer anpassen, wobei die Frontzähne möglichst nahe an der Vorderwand zu positionieren sind. Alle Zähne -möglichst exakt 15 Sekunden nach Entnahme aus dem Wasserbad- gleichmäßig bis auf die Bodenplatte des Oberteils in das Polymere eindrücken und die Position für ca. 10 Sekunden halten. Schiene aus dem Mund entfernen und unter kaltem Wasser verfestigen.
  6. Das Unterteil wird analog in einem Gefäß mit kochendem Wasser mit nahezu vollständig in das Gewinde eingedrehter kleiner Stellschraube (Länge 12 mm) erhitzt. Die Position entspricht in zusammengesetztem Zustand beider Schienenteile im Regelfall der Normalbissstellung.
  7. Nach dem Herausnehmen aus dem heißen Wasserbad Unterteil kurz abkühlen lassen (vgl. oben) und  sodann Schienenober- und -unterteil miteinander verbinden. Danach in verbundenem Zustand das bereits angepasste Oberteil auf die obere Zahnreihe aufsetzen und in den Kunststoff der Unterschale möglichst nahe der Vorderwand fest einbeißen.  Der Einbiss unten sollte ebenfalls so tief wie möglich und gleichmäßig sein. Die Position wird kurz gehalten. Dann wird die Schiene aus dem Mund entfernt und das Unterteil unter kaltem Wasser verfestigt. Anschließend wird die fertig angepasste Schiene nochmals in den Mund eingesetzt, um eine Sitzprobe durchzuführen.
  8. Durch Drehen der Stellschraube kann der Unterkiefervorschub nun eingestellt werden. Die Strichmarkierungen jeweils links und rechts der Schrauben-führung haben voneinander einen Abstand von 2 mm, die Markierungen auf ein- und derselben Seite der Schraubenführung einen Abstand von 4 mm.
  9. Die Justierschrauben aus Edelstahl haben eine Länge von 12, 16 und 20 mm.  Aus Sicherheitsgründen sollten die Stellschrauben jeweils mit ihrer vorderen Spitze mindestens 7 mm in die 9 mm lange  Schraubenführung eingedreht sein und  nicht aus der Führung herausragen. Bei Bedarf ist die nächstgrößere Justierschraube zu verwenden.
  10. Falls erforderlich kann die Anpassung auf o.a. Weise nochmals wiederholt werden. Schienenteil(e) dann in heißem Wasserbad erneut erhitzen, bis die Füllmasse plastisch geworden ist. Füllmasse mit den Fingern gleichmäßig in die Schale(n) eindrücken und verteilen. Anpassvorgang wie vorstehend beschrieben wiederholen.
  11. Zur Überprüfung des Sitzes Ober- und Unterteil in nicht verbundenem Zustand 10 bis 15 Sekunden in heißes Wasser eintauchen und danach Ober- und Unterteil miteinander verbinden. Die Schiene nun so im Mund platzieren, dass die Zahnimpression der Anpassung nicht verändert wird. Speichel ansaugen und schlucken sowie von außen massieren, um einen bestmöglichen Sitz zu erzielen. Nach einer Minute Schiene entfernen. Bei Bedarf kann dieser Vorgang zwecks Verbesserung der Unterkieferretention jederzeit -auch später- wiederholt werden. Abschließend ist sicherzustellen, dass eine Seitwärts-bewegung des Unterkiefers noch möglich ist. Die Schiene sollte nun gut sitzen. Ist dies nicht der Fall, sollte die Anpassung am besten wiederholt werden.
  12. Überstehende Thermoplastenmasse kann erforderlichenfalls mit einer Schere entfernt werden. In Vorbereitung dazu Unter-oder Oberteil ca. 10 Sekunden in heißes Wasser eintauchen, dann Überstände mit einer Schere entfernen und die entstandenen Kanten der noch warmen Polymerenmasse mit einem nassen Finger abrunden. Es empfiehlt sich, entferntes Material für etwaige künftige Anpassungen, z.B. zum Wiederauffüllen der Schalen, aufzuheben.
Zur Erzielung eines optimalen therapeutischen Ergebnisses wird empfohlen, die SomnoGuard AP Protrusionsschienen von einem Arzt (z.B. HNO-Arzt , Arzt im Schlaflabor, Zahnarzt) bzw. dessen Fachpersonal anpassen zu lassen.

Lebensdauer Ihre SomnoGuard AP

Die Lebensdauer Ihre SomnoGuard AP beträgt 12 bis 18 Monate. Um eine optimale Funktion Ihre  SomnoGuard AP garantieren zu können, empfehlen wir Ihnen, diesen nach maximal 18 Monaten Gebrauch auszutauschen.

Warnhinweis

SomnoGuard AP Unterkieferprotrusionsschienen helfen bei Schnarchen und leichter bis mittelschwerer obstruktiver Schlafapnoe. Patienten mit obstruktiver Schlafapnoe sollten diese Hilfsmittel stets nur unter strenger ärztlicher Kontrolle und nach Abwägung von Nutzen und Risiken für ihre Gesundheit sowie alternativ verfügbarer Therapieformen (insbesondere nCPAP) verwenden. Bei Schlafapnoikern sollte der Unterkiefer wenigstens 7 mm nach vorne zu schieben sein.