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Startseite > Informationen > Schnarchen und Apnoen > SomnoGuard - Gegen Schnarchen und Schlafapnoe

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SomnoGuard 2.0 - Gebrauchsanleitung

Funktionsprinzip

Die SomnoGuard Unterkieferprotrusionsschienen reduzieren nächtliches Schnarchen und die Atempausen bei obstruktiver Schlafapnoe. Ihre Wirkungsweise beruht auf einer Vorverlagerung des Unterkiefers und damit auch des Zungengrundes. In dieser Unterkieferstellung sind die Atemwege weiter geöffnet, und Sie können freier atmen, ohne zu schnarchen. Die Verwendung von SomnoGuard 2.0 setzt eine regelrechte Nasenatmung sowie einen kompletten Zahnstatus voraus. Ein Luftloch in der Frontpartie des Mundstücks ermöglicht es bei diesen beiden Typen, im Notfall kurzzeitig durch den Mund zu atmen. Die zweiteilige Schiene SomnoGuard AP erlaubt problemlos jederzeit auch eine Mundatmung (s. unten).

SomnoGuard 2.0, modifiziert nach Dr. Dr. Juergen Abrams, HNO- und Zahnarzt in Hamm (Westf.), unterscheidet sich von SomnoGuard 1.0 durch eine Verdickung der Bissplatte im Backenzahnbereich um beidseitig jeweils 1,5 mm sowie eine Erhöhung der Seitenwände in diesem Bereich um 1 mm. In den meisten Fällen entfällt bei Gebrauch der Schiene SomnoGuard 2.0 bei Vorliegen eines Deckbisses die im Falle von SomnoGuard 1.0 erforderliche zeitaufwendige Erhöhung der Bisslage mittels des jeder Packung beiliegenden  Modellierungsstreifens.

Packungsinhalt

SomnoGuard 2.0 : einteiliges Mundstück, Holzspatel, Aufbewahrungsdose, Gebrauchsanleitung

Anpassungsvorbereitung

  1. Der Packung liegt ein Holzspatel bei. Dieser wird durch das Atemloch des Mundstücks hindurchgeschoben, so dass die Spitze einige Millimeter auf der rückwärtigen Seite des Mundstücks herausragt. Mit dem Holzspatel wird das Mundstück während der Anpassung festgehalten.
  2. Zunächst wird das noch nicht angepasste Mundstück in den Mund derart eingesetzt, dass der zum Halten verwendete Holzspatel vom Gesicht wegweist. Die Einkerbung für das Lippenbändchen kennzeichnet das Oberteil der Schiene. Der obere Teil des Mundstücks bildet den Bisskanal für den Oberkiefer, der untere Teil entsprechend den Bisskanal für den Unterkiefer.
  3. Vor der eigentlichen Anpassung sollte der Formgebungsprozess zunächst mit kaltem Wasser geübt werden. Nehmen Sie -entgegen unserer o.a. Empfehlung- die Anpassung selbst vor, sollten Sie hilfsweise dazu einen Spiegel verwenden. Für die Zeitmessung ist eine gut ablesbare Uhr mit Sekundenzeiger zu verwenden.
Individuelle Anpassung

SomnoGuard 2.0

Erfahrenen Anpassern empfehlen wir eine Eintauchzeit von 25 bis 35 Sekunden, wodurch eine optimale Kieferimpression erreicht wird. Der Personenkreis ohne oder mit nur geringer Anpasserfahrung sollte SomnoGuard 2.0 nur 20 bis 25 Sekunden in das heiße Wasser eintauchen (vermindertes Fehlerrisiko des Verklebens der Seitenwände, s. unten)!. Nach dem Erhitzen hat das Mundstück seine Trübung verloren und sieht klar aus. Mit dem Finger prüft man am Rand, ob es sich leicht verformen lässt.

Wichtig : Es ist unabhängig von der Eintauchzeit darauf zu achten, dass während des Erhitzens die inneren und äußeren Seitenwände der Schiene sich nicht aufeinander zuneigen und verkleben. Falls erforderlich, ist die Schiene kurz aus dem heißen Wasser zu nehmen, um die Wände mit den Fingerspitzen wieder in die Ausgangsform aufzurichten.

  1. Etwa 1 Liter Wasser wird in einem Gefäß zum Kochen gebracht. Das Gefäß muss ausreichend hoch sein, so dass beim Eintauchen mit Hilfe des Holzspatels das Mundstück vollständig mit Wasser bedeckt ist.
  2. Nach Entfernung des kochenden Wassers von der Kochstelle wird SomnoGuard 2.0 mit Hilfe des Holzspatels vorsichtig hin- und herschwenkend schräg (nicht senkrecht) in das heiße Wasser eingetaucht, um den Kunststoff formbar zu machen.
  3. Mit dem Holzspatel als Griff nimmt man das Mundstück aus dem heißen Wasser und schüttelt vorsichtig noch anhaftende Wassertropfen ab. Nach ca. 12 bis 15 Sekunden prüft man am inneren Handgelenk, ob das Mundstück auf eine vertretbare Temperatur abgekühlt ist und sich trotzdem noch formen lässt. Anschließend wird mit Hilfe des Holzspatels die Schiene vorsichtig mit der Einkerbung für das Lippenbändchen nach oben in den Mund eingeführt, und zwar zuerst der Unterkiefer in den unteren Kanal des Mundstücks und danach die obere Zahnreihe entsprechend in den oberen Kanal. Das thermoflexible noch weiche Mundstück passt sich dabei automatisch der Zahnbogenweite an.
  4. Es ist darauf zu achten, dass der Holzspatel noch fest in der Öffnung des Mundstücks sitzt und auf der Rückseite einige mm herausragt. Dadurch wird ein Verschluss des Atemlochs bei der Anpassung vermieden. Nun wird der Unterkiefer ungefähr zur Hälfte der maximal möglichen Ausdehnung nach vorne gestreckt. Bei Normalbiss entspricht ein solcher Unterkiefervorschub im Regelfall der Kopfbiss-Stellung der Schneidezähne (vgl. Abb. 3). Sodann werden die Zähne fest zusammengebissen. Es ist zu vermeiden, auf die Ränder des Mundstückes zu beißen, denn dies würde die Schiene beschädigen oder sogar zerstören. Beim Zusammenbeißen der Zähne wird gleichzeitig die Luft aus der Mundhöhle angesaugt, die Zunge gegen die untere innere Oberfläche der Frontzähne unterhalb des Holzspatels gedrückt. Die Außenwände der Schiene werden zudem mit den Fingerspitzen fest gegen die Zähne gepresst, um einen festen Sitz des Mundstückes zu erreichen.
  5. Nach ca. 30 Sekunden wird das Mundstück mit dem Holzspatel aus dem Mund entfernt und sodann 10 Sekunden lang in kaltes Wasser eingetaucht, um die Anpassform zu festigen. Bei korrekter Anpassung ist nun deutlich ein Abdruck beider Zahnbögen in allen Bereichen des Mundstücks erkennbar und die Seitenwände sind nicht beschädigt (vgl. Foto Nr. 2 auf Faltschachtel). Nur so ist gewährleistet, dass das Mundstück wie erforderlich während des Gebrauchs an den Zähnen leicht anhaftet.
  6. Nun kann der Holzspatel aus dem Atemloch entfernt werden. Danach wird das Mundstück erneut in den Mund eingesetzt, um die Passform zu überprüfen. Die vorgestreckte Position des Unterkiefers sollte noch als angenehm empfunden werden. Bei unbefriedigendem Tragekomfort sind die Schritte 1 – 5 zu wiederholen. Die meisten Benutzer erhalten bei einer zweiten Anpassung einen noch angenehmeren Sitz des Mundstücks. Der Anpassvorgang kann in der Regel bis zu dreimal wiederholt werden. Bei einer erneuten Anpassung darf das Mundstück in kochendem Wasser jedoch nur noch maximal 25 Sekunden lang erhitzt werden, und zwar bei Bedarf am besten getrennt die oberen und unteren Bereiche des Mundstücks.
  7. Hört das Scharchen nun nicht vollständig auf, sollte das Mundstück wie beschrieben neu angepasst werden. Der Unterkiefer sollte hierbei etwas weiter nach vorne geschoben werden als bei der vorherigen Anpassung, jedoch nicht maximal.
SomnoGuard Fig 1
Abb. 1:  Normale Position des Kiefers

SomnoGuard Fig 2 Abb.2: Maximal gedehnte  Kieferposition SomnoGuard Fig 3 Abb. 3: Die gewünschte Position entspricht der Kopfbiss-Stellung bei normalen Kieferverhältnissen
Anwendung des Modellierungsstreifens

Bei Vorliegen eines „Deckbisses“ kann mittels des jeder Packung beiliegenden Modellierungsstreifens, der aus dem gleichen Material wie die Aufbißschiene besteht, von Ihrem Arzt individuell der Molarenbereich, d.h. die Position der Backenzähne, erhöht werden. Im Falle von SomnoGuard 2.0 wird der Gebrauch des Modellierungsstreifens wegen beidseitiger Verdickung der Bissleiste nur in seltenen Fällen erforderlich sein.

Ein Deckbiss zeigt sich daran, dass nach Erstanpassung in beiden Bisskanälen der Schiene nicht deutlich  ein Abdruck beider Zahnbögen erkennbar ist.  An der Stelle, wo eine Bisserhöhung erforderlich ist, werden sodann die Schiene und separat der Modellierungsstreifen für ca. 15 Sekunden lang in ein heißes Wasserbad eingetaucht. Danach wird der  weiche noch warme Modellierungsstreifen an der gewünschten Stelle in den Bisskanal eingedrückt.  Die nicht mehr benötigten Streifenteile werden abgerissen oder mit einer Schere abgeschnitten. Andere Bisszonen der Aufbissschiene sind erforderlichenfalls ebenfalls wie vorstehend beschrieben zu erhöhen, wobei die Reste des Modellierungsstreifens zu verwenden sind. Im Regelfall ist eine Bisserhöhung in nur einem Bisskanal ausreichend, um bei einer Korrekturanpassung in beiden Bisskanälen eine gute und gleichmäßige Kieferimpression zu erzielen. Nach Einbringung des Streifens bzw. der Streifenabschnitte in die Bissrille wird die Schiene im Bereich des aufgelegten Streifens bzw. der aufgelegten Streifenabschnitte abschließend ca. 20 Sekunden lang in  heißem Wasser erhitzt. Nach erneutem vorsichtigem Einbeißen -ohne Veränderung des Unterkiefervorschubs- wird die Schiene wiederum in kaltem Wasser verfestigt und ist sodann einsatzbereit.

Verformungen und Beschädigungen, z.B. niedergebissene Seitenwände, lassen sich durch Remodellierung in der o.a. Weise oftmals korrigieren. Die Anpassung kann je nach Vorbeanspruchung des Mundstücks zwei- bis dreimal wiederholt werden.  Eine Neuanpassung kann auch zweckmäßig sein, um den eingestellten Unterkiefervorschub  (z.B. bei Auftreten von muskulären Schmerzen im Kiefergelenksbereich) zu reduzieren oder bei immer noch auftretendem Schnarchen zu vergrößern.

Zur Erzielung eines optimalen therapeutischen Ergebnisses wird empfohlen, die SomnoGuard 2.0 Protrusionsschienen von einem Arzt (z.B. HNO-Arzt , Arzt im Schlaflabor, Zahnarzt) bzw. dessen Fachpersonal anpassen zu lassen.

Lebensdauer Ihre SomnoGuard 2.0

Die Lebensdauer Ihre SomnoGuard 2.0 beträgt 9 bis 12 Monate. Um eine optimale Funktion Ihre SomnoGuard 2.0 garantieren zu können, empfehlen wir Ihnen, diesen nach maximal 12 Monaten Gebrauch auszutauschen.

Warnhinweis

SomnoGuard 2.0 Unterkieferprotrusionsschienen helfen bei Schnarchen und leichter bis mittelschwerer obstruktiver Schlafapnoe.  Patienten mit obstruktiver Schlafapnoe sollten diese Hilfsmittel stets nur unter strenger ärztlicher Kontrolle und nach Abwägung von Nutzen und Risiken für ihre Gesundheit sowie alternativ verfügbarer Therapieformen (insbesondere nCPAP) verwenden. Bei Schlafapnoikern sollte der Unterkiefer wenigstens 7 mm nach vorne zu schieben sein.